| Inseln der Regeneration im Meer der Kooperationen |
In Österreich haben sich 13 Privathotels der Feng-Shui-Lehre verschrieben / Gute Positionierung im expandierenden Wohlfühlmarkt angestrebt
MIEMING/TIROL (kg). Anfang des Jahres 2003 schlossen sich in Österreich 13 Inhaber geführte Hotels unter der Marke „Feng Shui Hotels“ zusammen. Initiiert und gemanagt von Hotelier Christian Pernkopf und Bauingenieur Jürgen Auderer, verfolgt die europaweit erste Hotelgruppe dieser Art keine „Asiatisierung“, sondern die Übertragung der fernöstlichen Prinzipien auf die Urlaubshotellerie – zu Gunsten des Gastes. Langfristiges Ziel ist eine gute Positionierung am Wohlfühlmarkt.
Die Mitglieder der Gruppe haben sich im Sinne der Feng Shui-Lehre auf bestimmte Regeln und Standards eingeschworen, dennoch aber gleicht kein Haus dem anderen. So gibt es ein Kinderhotel ebenso wie ein kulturell orientiertes Haus, ein Wellness- ebenso wie ein Seminarhotel. Fünf der Häuser sind in Tirol, vier im Salzburger Land und je eines in der Steiermark, in Vorarlberg, in Oberösterreich und in Kärnten.
Die Kriterien, denen sich ein Feng-Shui-Hotel stellen muss, reichen vom gesamten Erscheinungsbild des Hotels entsprechend der Feng-Shui-Lehre inklusive positivem Energiefluss speziell der Zimmer und Schlafplätze über harmonische Licht-, Farb- und Ausstattungsdetails, Nichtraucherzonen und Nichtraucher-Zimmer bis hin zur Fünf-Elemente-Küche und permanenter Fortbildung der Hoteliers und ihrer Mitarbeiter.
Dabei ist klar, dass nicht in jedem einzelnen Fall immer alle Feng-Shui-Regeln eingehalten werden können. Auch bei den bisherigen Mitgliedern war dies oft aus baulichen Gründen nicht möglich. „Viel wichtiger als die Perfektion ist die Gesamtharmonie“, betont Christian Pernkopf, der selbst eines der Hotels, das Hotel garni Castel in Serfaus führt. Und natürlich zählt die innere Einstellung der Hotelbesitzer, die sich meist seit langem mit dem Thema beschäftigen. Es gibt sogar Feng Shui-Meister unter ihnen.
Feng Shui ist eine Jahrtausende alte Weisheitslehre aus China, die sich mit der Harmonisierung der Lebensumfelder befasst.
Den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 42/2003 auf Seite 10.
http://www.ahgz.de/international/Inseln-Regeneration-Meer-Kooperationen,422003,175315.html |
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